Kontakt zu Uns.

*** Alle Selbsthilfegruppen fallen wegen dem Corona-Virus in nächster Zeit aus !!! ***

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Wir bieten Beratung und Information für Stimmen hörende Menschen sowie deren Freunde und Helfer an.

E-Mail: stimmenhoeren@gmx.de

Wir verkaufen exklusiv das Buch Stimmenhören akzeptieren von Marius Romme und Sandra Escher für 20,- Euro plus Versand. Bestellungen: stimmenhoeren@gmx.de

Wir haben eine neue Gruppe. Stefan macht jetzt jeden vierten Dienstag im Monat „Die Schreiberei“. Die Gruppe findet in der Lipschitzallee 80, 12353 Berlin im Selbsthilfezentrum Neukölln Süd statt. Ihr kommt mit der U7 dorthin. Die Zeit ist  von 15 – 17 Uhr und kostet einen kleinen Beitrag von 1 Euro. 

Bitte vereinbaren Sie für eine persönliche Beratung in unserem Büro einen Termin.

Beratung & Büro in Berlin-Neukölln
persönlich oder telefonisch
Freitag von 12:00 – 14:00 Uhr

Netzwerk Stimmenhören e.V.
Schudomastraße 3
12055 Berlin-Neukölln

*+* Schnelle Hilfe *+*

  • Vielleicht hilft es dir zu wissen: Die Stimmen können dir nichts tun, sie können nichts, außer reden…
  • zu wissen, dass du nur dein Inneres hörst auch wenn es fremd klingt…
  • Mit jemandem darüber zu sprechen, der dir sehr nahe steht, ist meist sehr entlastend…
  • Weniger rauchen und weniger Koffein und Teein kann auch schon helfen…
  • Wenn die Stimmen negativ sind und nerven, vereinbare mit ihnen Zeiten, wenn sie mit dir sprechen dürfen. Wenn es einmal gerade nicht passt, kannst du sie auch weg schicken und darum bitten, später wieder zu kommen…
  • Sollte das erfolglos bleiben, bleibt die Konzentration auf irgendetwas im Leben… suche nach etwas, das DIR gefällt und beschäftige dich damit – dabei treten die Stimmen in den Hintergrund !
  • Der Ausweg zu den Psychopharmaka zu greifen, um deine Erfahrungen zu mildern, sollte echt der letzte sein, denn nicht bei allen werden die Stimmen so erträglicher oder verschwinden ganz…
  • Viele Stimmenhörer haben es gelernt, mit ihren Stimmen umzugehen und sie z.B. zu rufen oder wegzuschicken wenn sie es wollen…
  • Andere reden mit ihren Stimmen, und wieder andere ignorieren sie und lenken sich ab, einfach weil die sowieso immer nur dasselbe sagen…

Spenden gehen an:

Bank für Sozialwirtschaft
Netzwerk Stimmenhören e.V.
IBAN: DE31100205000003310500
BIC: BFSWDE33BER

Sie können Ihre Spende steuerlich geltend machen. (Rest siehe Reiter.)

12 Kommentare

  1. Nico sagt:

    Meine Stimmen Nerven mich heute besonders stark… Ich höre nun seit 2016 die Stimmen und weiß nicht wie ich damit umgehen soll. Manchmal sind sie positiv und sogar ganz weg, aber meistens sehr negativ und belastend.

    1. mellekai sagt:

      Beobachte die Stellen wo die weg sind (wenn Du mal etwas neues machst -k.A.w. irgendwas beruhigendes) – und wenn die Stimme(n) besonders negativ sind (wzBeispielsweise: nach dem Rauchen , Kaffee oder sonstiges Stirnrunzelndes) … einfach mal sich selbst Beobachten…

    2. Claudia sagt:

      Hallo Nico, es kann helfen, Kontakt zu diesen Stimmen aufzunehmen. Diese in ihrer Kritik zu beschwichtigen und positives entgegenzusetzen. Z.B. wenn sie sagen, „du kann ja gar nichts“, dann antwortet man ihnen: „stop, klar kann ich auch was, z.B. Abwaschen, mir ein Brot schmieren….“ sowas, ganz kleine Sachen, vllt kannst du ja noch andere positive Dinge oder Taten von dir selbst berichten. Es hilft, sich hier nicht zu überfordern, sondern jeden Tag ganz ganz kleine Schrittchen zu würdigen. Sich selbst loben. Viele haben die Erfahrung gemacht, dass die Stimmen sich beeinflussen lassen und irgendwann immer positiver werden. Meine sind sogar ganz weggegangen. Geduld und Selbstliebe 😉

    3. Claudia sagt:

      Hallo Nico, lies mal hier alle Seiten auf der Website, den Umgang mit den Stimmen kann man erlernen. Mir hat geholfen, den Stimmen Namen zu geben oder sogar richtige Identitäten. Dann kann man gegen zu bedrohliche oder zu negative Dinge argumentieren. Sich bewußt machen, was man eigentlich wirklich für sich selbst als richtig und wertvoll erachtet. Und dies dann im Gespräch mit den Stimmen behaupten, durchsetzen.
      Herzliche Grüße

  2. Pietro Ulliana sagt:

    Meine Mutter hoert seit 5 Jahren stimmen und ich als Sohn bekomme es oefters mit weil Sie mit mir darueber redet und erzaehlt.

    Ich suche seit langem schon einen Loesung ist aber sehr sehr schwierig und abends drinkt Sie hatl statt 2 Glaesser Wein 3 Glaeser Wein.

    Sie ist irendwie verzweifelt weil es boesse Woerter auch manchmal vorkommen ..

    Wer kann uns da weiterhelfen?

    1. Claudia sagt:

      Hallo Pietro, es ist sehr schön für deine Mutter, wenn sie dich als Ansprechpartner für ihre Stimmen hat. Dass sie mehr Alkohol trinkt, zeigt meiner Meinung nach, dass sie keinen anderen Ausweg findet, diese Angst anzunehmen (negative Stimmen können sehr viel Angst machen) und damit umgehen zu lernen, als sie eben zu betäuben. Dies ist übrigens ein Weg, der nicht selten ist. Gut wäre es, meiner Meinung nach, Ihr dies nicht gleich auszureden, sondern sie erstmal so zu nehmen, wie sie ist. Dies ist eben gerade ihr Weg, mit den Ängsten und Frustrationen, häufig auch Einsamkeit, umzugehen. Aber klar ist es auf Dauer ein selbstschädigender Weg. Und meist liebt man ja seine Mutter und will, dass es ihr gut geht. Am besten hilfst du ihr, wenn du auch gut für dich selber sorgst. Wenn du dir Ausgleich suchst und ihr positives berichten kannst. Denn oft machen sich Mütter Vorwürfe, sie hätten nicht genug getan….hier kann man durch gute Selbstfürsorge Ängste nehmen. LG

  3. Tatjani sagt:

    hallo
    suche stimmerhörergruppe raum köln. meine tochter hört stimmen und die hochdosierten neuroleptika sind wirkungslos dagegen. wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
    Tatjani

    1. Tobias sagt:

      Hallo,
      wohne in Köln und meine Stimmen gehen von den Medikamenten auch nicht weg. Habe 2017 das erste mal Stimmen gehört und meine Situation verbessert sich seitdem nur langsam, die Tendenz ist aber positiv.
      Vielleicht kann man ja eine neue Gruppe in Köln starten?
      Viele Grüße
      Tobias

    2. Claudia sagt:

      Hallo Tatjana, ja Medikamente nehmen nicht wirklich die Stimmen, bei vielen. Das ist erwiesen und zeigt auf, dass die Seele nicht mit Medikamenten zu heilen ist. Aber manchmal können Medikamente erstmal die größte Angst nehmen. Ich habe von einer sehr guten Kinder- und Jugendklinik gehört, Walstedde. Schau mal im Internet nach. Falls deine Tochter schon erwachsen ist, kann ich nur sagen, liebevoll annehmen und schauen, wie kann man ihr Sicherheit und Geborgenheit geben. Meine Erfahung ist, dass die negativen Stimmen eine unglaublich Angst verdeutlichen. Diese ersteinmal als Gefühl zu akzeptieren und dann damit umgehen zu lernen ist ein langer Weg. Ich habe hier von einem Tobias aus Köln gelesen, der auch eine Gruppe in Köln sucht oder sogar aufmachen will. Wir können dafür leider keine Räume zur Verfügung stellen. Aber die Krankenkassen finanzieren Selbsthilfegruppen. Bei uns in Berlin findet man Hilfe beim Aufbau von SHG bei SEKIS. Ich weiß leider nicht, ob es sowas auch in Köln gibt. Alles Gute!

  4. Paul A.Schöndorf sagt:

    Ich halte meine Stimmen immer für wahr.Es geht immer wieder trotzdem.Es reden die Stimmen und nicht meine Mitmenschen.Sie haben für mich telepathische Fähigkeiten.Meine Stimmen machen mir Angst..Ich mache durchs Stimmenhören Erfahrungen.Aber sie sind nicht richtig und sinnvoll.Ich will sie nicht wissen.Es andere Gedanken,die richtig sind.Woher kommt die Phantasie/die Intelligenz der Stimmen?Das Gehirn überfordert mein Wissen.

    1. Eve Sander sagt:

      Hallo Paul.A. Schöndorf,

      Dein Beitrag interessiert mich. Auch ich halte meine Stimmen für wahr. Wie sie mir sagen, handelt es sich um verstorbene, erdgebundene Seelen, die den Weg ins Licht nicht gegangen sind, da sie in ihrem Leben Schuld auf sich geladen hatten. Mit manchen Lebenden können sie – warum auch immer – telepathisch Verbindung aufnehmen und da es sich im allgemeinen um negative Charaktere handelt, sind diese Kontakte meist wenig erfreulich…
      Sicher gibt es sie auch, die Stimmen, die eine rein psychosomatische Ursache haben, das sollte man ärztlicherseits abklären lassen…

      LG Eve

    2. Claudia sagt:

      Hallo Herr Schöndorf, es gibt viele Erklärungsmöglichkeiten, warum man Stimmen hört. In Westafrika ist dies ein verbreitetes Phänomen. Dort nimmt man so Kontakt zu seinen Ahnen auf. Hier in Europa wird es als Krankheit bewertet und ist oft stigmatisiert. Meist, weil die Stimmen recht bedrohlich sein können. Ich selbst habe meine Angst und Unsicherheit erforscht, in die mich die Stimmen brachten. Aber mir hat geholfen, dass ich den Stimmen Namen gab, damit hatte ich Ansprechpartner auf die ich beruhigend einwirken konnte….und damit auch auf mich. Oft haben mir die Stimmen das Gefühl gegeben, dass ich nicht alleine bin. Aber dass sie mir schaden, wollte ich irgendwann nicht mehr zulassen. So habe ich sie sozusagen erzogen….
      Die Phantasie und Intelligenz ist in uns allen…..

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